Erfahrung. Kompetenz. Vertrauen.

In der Diagnostik und Therapie von Brustkrebs sind wir bereits seit mehr als 15 Jahren versierter Behandlungspartner für Frauen am Niederrhein. Als offiziell vom Ministerium für Gesundheit, Soziales, Frauen und Familie im Jahr 2004 ernanntes Brustzentrum, konnten wir unsere Expertise und unser Netzwerk im Laufe der Jahre sukzessive erweitern.

 

Unser spezialisiertes Team begleitet  jede Frau individuell in in allen Phasen der Erkrankung. Wir haben einen ganzheitlichen Ansatz und arbeiten leitliniengerecht auf höchstem Niveau. 

 

 

Seit 2019 fungieren wir zudem als Zentrum für Brustgesundheit, um alle Bereiche und Aspekte rund um die weibliche Brust berücksichtigen zu können, also auch gutartige Erkrankungen (z.B. Mastopathie), sowie Früherkennung, Vorsorge und Zweitmeinung.

 

 

Brustkrebszentrum . medizinische Expertise

Team

Chefärztin

Dr. med. Daniela Rezek

Fachärztin für Frauenheilkunde

Master of Senology

 

Qualifikation

  • Breastsurgeon (gemäß AWOgyn)
  • Ästhetisch-rekonstruktive Operation
  • Zusatzbezeichnung medikamentöse Tumortherapie
  • DEGUM II Mammasonographie
  • Vorstandsmitglied AWO_Gyn, GÄCD
     

 

Ltd. Oberärztin

Isabelle Gourdin

 


 

Oberärztin

Dr. med. Katrin Sawitzki

Spezialgebiet Senologie

 


 

Oberärztin

Aloysia-Bernadette Thale

  • Gynäkologische Onkologie
  • Tumortherapie
  • Palliativmedizin

 

 

Klinische Studien


Das Brustkrebszentrum Wesel (BKZ) nimmt an folgenden Studien teil, bzw. ist in Planung weiterer Studienteilnahmen.

 

Mamma-Karzinom des Mannes  

Registerstudie für Männer mit Mamma-Karzinom

laufend

Klinik

Mammakarzinom

AXSANA: Prospektive, multizentrische Registerstudie zur Bewertung verschiedener leitlinienkonformer Operationsverfahren in der Axilla (Sentinel-Node Biopsie, Targeted Axillary Dissection, Axilladissektion) nach einer neoadjuvanten Chemotherapie

laufend

Klinik

Primäres Mammakarzinom bei neoadjuvanter Therapie

Ultra3Detect: Prospektive, multizentrische Registerstudie zur Durchführbarkeit einer Ultraschall-gesteuerten Clipmarkierung beim primären Mammakarzinom unter neoadjuvanter Therapie

laufend

Klinik

Familiärer Brust- und Eierstockkrebs

HerediCaRe- Registerstudie: Ziel ist es, mit einer strukturierten und qualitätsgesicherten Datenerfassung/ und -analyse die Versorgung und Betreuung von Ratsuchenden und Patienten mit einer erblichen Belastung für Brust- und Eierstockkrebs durch neues Wissen stetig zu verbessern.

 

laufend

Klinik

Mamma CA primär neoadjuvante Chemotherapie

BREVITY = Breast cancer Response Evaluation for Individualized Therapy;

RNA Disruptio Assay (RDA)- Untersuchung des Ansprechverhaltens von Brustkrebs zur Individualisierung der Therapie

In Planung

Klinik

Patienten mit HR+/HER2-fortgeschnittenem oder metastasiertem Brustkrebs

PERFORM Studie

Eine epidemiologische, prospektive Beobachtungsstudie zur Untersuchung der Versorgungsrealität von Patientin/innen mit HR+/HER2-fortgeschnittenem Brustkrebs, die in der Erstlinie gemäß aktuellem Behandlungsstandard mit einer endokrin-basierten Palbociclib-Kombinationstherapie behandelt werden

In Planung

Klinik

Patientinnen mit  metastasiertem Brustkrebs

PRO-B Studie

Eine prospektive, multizentrische, randomisierte zweiarmige Interventionsstudie zur Implementierung und Evaluation von PRO-Messungen bei Patientinnen mit metastasiertem Mammakarzinom.

Interventionsarm: wöchentliche PRO-Befragung mit ggf. Kontaktaufnahme und ggf. Maßnahmen durch das behandelnde Team bei Verschlechterung der Werte

Kontrollarm: PRO-Befragung in dreimonatigem Abstand ohne Kontaktaufnahme

laufend

Klinik

Mamma-Ca

Checklisten Studie DRKS00006238

laufend

Klinik

Zertifikationen

Unser spezialisiertes Team begleitet  jede Frau individuell in in allen Phasen der Erkrankung. Wir haben einen ganzheitlichen Ansatz und arbeiten leitliniengerecht auf höchstem Niveau. 

 

Die fachlichen Anforderungen und definierten Qualitätskriterien erfüllt das

 

durch die Zertifizierungsgesellschaft der Ärztekammer Westfalen-Lippe, ÄKZert zertifizierte Brustkrebszentrum am Evangelischen Krankenhaus Wesel 

 

voll und ganz. Zudem hat  es die

 

Auszeichnung Brustkrebszentrum mit Empfehlung der Deutschen Krebsgesellschaft e.V. (DKG) und der Deutschen Gesellschaft für Senologiee.V. 

Hauptbehandlungspartner

Zu den Akteuren im Brustkrebszentrum Wesel zählen

 

Hinzu kommen unsere hausinternen Kooperationspartner in der umfassenden Betreuung onkologischer Patienten

  • Palliativstation
  • Schmerztherapie
  • Gesprächskreis für Krebserkrankte und ihre Angehörigen "Phoenix"

 

Mit dem Brustkrebszentrum am Evangelischen Krankenhaus Wesel bieten wir den Frauen und Ärzten interdisziplinäre:

  • Risikoberatung
  • Früherkennung
  • Operative und medikamentöse Therapie
  • Nachsorge
  • Psycho-soziale Versorgung
  • Krankheitsbegleitung

 

Eine Auflistung aller Hauptbehandlungspartner finden Sie hier.

Mamma Meeting

Die Klinik für Senologie und Ästhetische Chirurgie des Evangelischen Krankenhauses Wesel bietet gemeinsam mit der Radiologischen Gemeinschaftspraxis am Evangelischen Krankenhaus ein Mamma-Meeting an. 

 

Damit bieten wir Risikopatientinnen, Patientinnen mit unklaren Befunden und Patientinnen mit Wunsch nach einer Zweitmeinung (sog. Second Opinion) die Möglichkeit, sich bei uns vorstellen zu können:

 

  • Das Präoperative Konsil, mit dem wir jeder Patientin vor einem Eingriff eine mit dem Radiologen und dem Pathologen abgestimmte Therapieempfehlung geben wollen.
     
  • Die Präoperative Histologie, mit der wir jeder Patientin vor der Entscheidung zur Operation eine feingewebliche Diagnose ermöglichen.
  • Das Postoperative Konsil und die Onkologische Klinikkonferenz / das Tumorboard sollen für jede Patientin interdisziplinär die individuelle Folgetherapie und -nachsorge entsprechend den aktuellen Richtlinien unserer Fachgesellschaften festlegen.
     
  • Zur Onkologischen Klinikkonferenz sind alle in der Betreuung der Patientinnen engagierten Kolleginnen und Kollegen herzlich willkommen. Sie können hier ihre Problemfälle selbst vorstellen und interdisziplinär diskutieren. Die Termine erhalten Sie über das Sekretariat der Abteilung für Gynäkologie.

 

Nebenwirkungsmanagement

Haarverlust

Eine sichtbare Nebenwirkung von Chemotherapie(n) kann Haarausfall sein. Besonders Frauen leiden darunter und würden gerne ihr normales Erscheinungsbild auch während der Behandlungphase aufrecht erhalten. Perücken und Kopftücher bieten eine Möglichkeit, kahle Stellen zu kaschieren. Damit Betroffene lernen, wie sie durch richtige Kosmetik und geeignete Kopfbedeckung besser mit der Erkrankung umgehen können, bieten wir regelmäßig die kostenfreien Seminare der DKMS bei uns an.

 

Zudem bieten wir alternativ das innovative Kopfhautkühlsystem der Firma Paxman an. Diese Methode kann wirksam sein, um dem der Chemotherapie geschuldeten Haarausfall entgegen zu wirken. Durch die konsequente Kühlung der Kopfhaut auf 19 Grad Celsius während der Behandlung, kommt es zu einer Verengung der Blutgefäße und einer reduzierten Durchblutung der Haarfollikel, insbesondere während der maximalen Plasmakonzentration des relevanten Chemotherapeutikums. Laut einer wissenschaftlichen Studie konnten 84 % aller Patientinnen, die dieses Angebot nutzten, ihr Haar frisierfähig erhalten, so der Hersteller. 

 

Wir informieren Sie gerne über das Verfahren, das bei uns im TheO angewandt wird, und wägen gemeinsam mit Ihnen Für und Wider ab.

 

Info: es handelt sich dabei nicht um eine Leistung der gesetzlichen Krankenkasse.

 

 

Fatique

Völlige körperliche, emotionale und/oder geistige Erschöpfung , fehlender Antrieb, chronische Müdigkeit und bleierne Kraftlosigkeit machen vielen Krebspatientinnen während der belastenden Therpiephasen zu schaffen. 

Wir beraten Sie gerne in unserer kostenfreien komplementärmedizinischen Sprechstunde darüber, was Sie dagegen tun können. Diese findet immer mittwochs von 12.30 Uhr bis 14.30 Uhr stattfindet.

 

 

Übelkeit / Hautprobleme

Bei uns kommt Aromapflege während des stationären Aufenthaltes zum Einsatz. Mit hundertprozentig naturreinen ätherischen, kaltgepressten Ölen wird versucht, die Genesung positiv zu beeinflussen. Entweder werden diese zur Verbesserung der Raumluft eingesetzt, um den Geist anzuregen und Übelkeit vorzubeugen, oder aber zur Pflege angegriffener Haut- und Schleimhautpartien.  

Leitlininen und Qualitätssicherung

Im zertifizierten Brustkrebszentrum wird eine hoch qualifizierte und spezialisierte Betreuung der Patientinnen gewährleistet. Neben einer gemeinsamen medizinischen Geschäftsführung soll eine abteilungsübergreifende Ausbildung durch einen Mitarbeiteraustausch stattfinden. Gleichzeitig werden regelmässige interdisziplinäre Konferenzen abgehalten, sowie eine gemeinsame Dokumentation aufgebaut. In diesen Prozess werden die niedergelassenen Ärzte mit einbezogen.

 

Neben einer einheitlichen Qualitätssicherung sollen auch die Leitlinien der Fachgesellschaften umgesetzt werden. Die gemeinsamen Ressourcen sollen besser genutzt, parallel dazu die Zusammenarbeit mit dem Westdeutschen Brustzentrum /WBC) in Düsseldorf verstärkt werden.

 

Mit der Einbeziehung der niedergelassenen Frauenärzte wird ein Behandlungs- und Nachsorgenetzwerk eingerichtet, um die Weiterbehandlung der Patientinnen nach einheitlichen Regeln zu sichern.

 

Die umfassende Versorgung der Patientinnen über die medizinische Leistung hinaus wird zum Teil schon durch Qualitätszirkel, Selbsthilfegruppen, Physio- und Schmerztherapie sowie durch prothetische Versorgung sichergestellt. Darüber hinaus ist als Ergänzung die Einrichtung einer psychoonkologischen Betreuung geplant.

 

Ästhetische rekonstruktive Chirurgie

Für Frauen, die an Brustkrebs erkrankt sind, stellt der Verlust einer oder beider Brüste eine Extremsituation dar. Um das natürliche Aussehen der Brust wieder herzustellen, gibt es unterschiedliche Methoden. 

 

Unsere qualifizierte Expertise im Bereich Brustkrebserkrankungen wird ergänzt durch unsere langjährige Erfahrungen im Bereich ästhetisch-rekonstruktiver Chirurgie. Wir bieten sämtliche Methoden der Wiederherstellungschirurgie der Brust an. Dazu gehört nebem dem Aufbau mit körperfremden Material, den sogenannten Expander oder Silikonimplantante, auch, die dem heutigen Standard entsprechende Wiederherstellung der Brust mit eigenem Gewebe, welches beispielsweise aus dem Unterbauch, dem Gesäß oder dem Oberschenkel entnommen werden kann. Diese Wiederherstellungschirurgie ist besonders nachhaltig, denn die Operation führt zu einer natürlichen Brustform. Die Brsust fühlt sich warm an und reagiert auf natürliche Veränderungen des Körpergewichts. 

 

Gerne beraten wir Sie, welche Methode für Sie individuell am besten geeignet ist. Medizinische Aspekte und Ihre Gesundheit stehen dabei selbstverständlich im Vordergrund. 

 

Die ästhetisch-rekonstruktive Chirurgie leistet einen wichtigen Beitrag zur psychologischen Krankheitsbewältigung nach Krebs.